{"id":74,"date":"2014-07-12T10:59:27","date_gmt":"2014-07-12T10:59:27","guid":{"rendered":"http:\/\/stadtsportverbandsoest.de\/?p=74"},"modified":"2014-12-24T16:47:49","modified_gmt":"2014-12-24T16:47:49","slug":"grundlagen-der-sportentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/stadtsportverbandsoest.de\/?p=74","title":{"rendered":"Grundlagen der Sportentwicklung"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eZiel durch Fusion erreichen\u201c<br \/>\nSTADTSPORTVERBAND Soest: Grundlagen der Sportentwicklung \/ \u00c4rger \u00fcber KSB<\/p>\n<p>SOEST Am Ende wurde es noch einmal interessant bei der Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes Soest im Vereinsheim am Ardey. Denn bei der allgemeinen Aussprache machte Volker Kaiser vom Soester TV seinem \u00c4rger Luft &#8211; \u00c4rger \u00fcber die Beitragserh\u00f6hung f\u00fcr die Vereine im Kreissportbund. \u201eDie Beitr\u00e4ge sind praktisch verdoppelt worden, ich habe schon bei der Versammlung dagegen gewettert. Es ist ein Unding, was beim KSB passiert. Der STV wird das nicht hinnehmen. F\u00fcr die gro\u00dfen Ver eine kommt da im Lauf der Zeit ein Verm\u00f6gen zusammen\u201c, er kl\u00e4rte er.<!--more--><\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Tagesordnungspunkt beim Stadtsportverband, der Vortrag von Professor Dr. Horst H\u00fcbner und Oliver Wulf von der Bergischen Uni Wuppertal zu den \u201eGrundlagen der Sportentwicklung in Soest\u201c, hatte die Gem\u00fcter hingegen weniger als erwartet erhitzt. Bei einer Befragung zum Thema Sportverhalten wurde festgestellt, dass Soest eine sportaktive Stadt mit einer gro\u00dfen Vielfalt an Sportarten. ist. Der Verein sei weiterhin der wichtigste Organisator, allerdings h\u00e4tten sich kommerzielle Anbieter als Konkurrenz etabliert. Eine starke Nachfrage gebe es im Bereich \u201eFitness, Gesundheit und Fernost\u201c. Das Image der Sportvereine sei insgesamt positiv: einem Ausbau der Kinder- und Jugendarbeit sprechen die Befragten die h\u00f6chste Wichtigkeit zu. Der demografische Wandel mit massiven Verschiebungen der Altersgruppen werde in den n\u00e4chsten Jahren zu ver\u00e4nderten Sportartenpr\u00e4ferenzen und Sportst\u00e4ttennachfrage f\u00fchren.<\/p>\n<p>Untersucht wurde auch Zustand und Auslastung der Soester Sportanlagen. W\u00e4hrend die Noten f\u00fcr den allgemeinen Zustand im Sommerhalbjahr \u00fcberwiegend als sehr gut und gut bezeichnet wurden, war es nicht \u00fcberraschend, dass die Fu\u00dfballpl\u00e4tze im Winter wesentlich schlechter beurteilt wurden. Die Bereiche Umkleiden und \u201eSanit\u00e4r\u201c wurden insbesondere im Winter kritischer bewertet. Fazit der Untersuchung: Die Sportst\u00e4tteninfrastruktur in Soest sei reichhaltig, die Zufriedenheit der Soester mit den Anlagen sei hoch, auch wenn es im Winter bei den Pl\u00e4tzen Probleme gebe. Eine Verbesserung werde im Bereich \u201eAusbau wohnortnaher Spiel- und Sportgelegenheiten\u201c und bei der Modernisierung gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>N\u00e4her analysiert wurden die Fu\u00dfballstandorte. W\u00e4hrend bei Westfalia Soest (Ardey und Schulzentrum) eine hohe sowie beim TuS Jahn (Werkstra\u00dfe) eine durchschnittliche Auslastung festgestellt wurden, sahen die Forscher beim Soester SV (Jahnstadion), GW M\u00fclling sen, der TSG Soest-S\u00fcd, GW Ost\u00f6nnen und TuS Ampen eine geringe Auslastung. W\u00e4hrend die Innenstadtanlagen als m\u00e4ngelfrei bezeichnet werden, sei in den Ortsteilen eine Grundinstandsetzung n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Nach der Analyse wurden auch Handlungsempfehlungen ausgesprochen. \u201eMit Blick auf die finanzielle F\u00f6rderung der Anlagen sollte grunds\u00e4tzlich eine st\u00e4rkere Optimierung der Auslastung der Standorte angestrebt werden. Dieses Ziel kann am Jahnstadion durch die angestrebte Fusion zwischen Westfalia Soest und Soester SV bereits erreicht werden\u201c, hei\u00dft es. Als zentraler Standort f\u00fcr eine \u201cqualitative Aufwertung\u201c biete sich das Jahnstadion an. Angesichts der prognostizierten demografischen Ver\u00e4nderung mit Blick auf die R\u00fcckg\u00e4nge bei Kindern und Jugendlichen sollten Kooperationen oder sogar Fusionen zwischen Fu\u00dfballvereinen vorangetrieben wer den. Die vielen Rasenpl\u00e4tze, oft ohne Flutlicht, seien eigentlich nur in den Sommermonaten nutzbar. Kunst- statt Naturrasenspielfelder seien vor allem Winter besser nutzbar. Die Mehrzahl der Gro\u00dfspielfelder sei nur auf Fu\u00dfball ausgerichtet, anzustreben seien aber multifunktionale Anlagen.<\/p>\n<p>Weniger Probleme gibt es bei den Sport\/Turnhallen. \u201cDie Nachfrage kann gedeckt werden, aber es gibt keinen Puffer\u201c, so H\u00fcbner.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer kn\u00fcpfte an die Ausf\u00fchrungen H\u00fcbners und Wulfs an, verwies auf die hohen Investitionen in den Sport in den vergangenen Jahren. \u201eJetzt sind wir an einem Wendepunkt angekommen, der demografische Wandel ist voll bei uns angekommen\u201c, forderte er eine intensive Auseinandersetzung mit der Studie.<\/p>\n<p>Die weiteren Regularien der Mitgliederversammlung waren schnell abgewickelt. Rainer Br\u00fcgger, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, begr\u00fc\u00dfte mit dem SSC Soester Kickers einen neuen Verein, berichtete von der Aufl\u00f6sung des Tanzclubs Blau-Wei\u00df wegen Insolvenz. Eine Satzungs\u00e4nderung &#8211; nur noch alle zwei Jahre sollen Mitgliederversammlungen stattfinden &#8211; wurde einstimmig beschlossen.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Sportabzeichen lag mit rund 800 auf den Niveau der vergangenen Jahre. Weiter sehr gut entwickele sich das Mini-Abzeichen f\u00fcr Kindergartenkinder.<\/p>\n<p>Die Kassenpr\u00fcfung durch Volker Kaiser und Lothar Klute attestierte Sofia Scholle vom Stadtsportverband eine tadellose Arbeit, so dass der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Wahlen gab es nicht. \u2022 ru\/aus dem Soester Anzeiger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eZiel durch Fusion erreichen\u201c STADTSPORTVERBAND Soest: Grundlagen der Sportentwicklung \/ \u00c4rger \u00fcber KSB SOEST Am Ende wurde es noch einmal interessant bei der Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes Soest im Vereinsheim am Ardey. 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